Dr. med. Hans-Martin Ulmer | Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Physikalische und Reha-Medizin | Allergologie und Umweltmedizin | Lungen- und Allergiepraxis Lahr

Bronchiale Provokation

a) unspezifische Provokation: Überprüfung, ob und wie stark eine asthmatische Atemwegsverengung (Obstruktion) eintritt auf einen physikalischen oder chemischen Reiz (z.B. Kälte, Staub, Rauch, Lösemittel). Wenn hierbei eine klare Reaktion auftritt, liegt eine mehr oder weniger starke unspezifische Hyperreagibilität (Überempfindlichkeit) vor, welche sich im Alltag mit Husten oder mit Enge und Asthmaanfällen auswirkt. Wenn eine Reaktion fehlt oder sehr schwach ist, kann ein Bronchial-Asthma weitgehend ausgeschlossen werden. Eine unspezifische Hyperreagibilität liegt vor allem beim Asthma, aber in weniger starker Ausprägung auch bei anderen Lungen- und Atemwegserkrankungen vor.

b) spezifische Provokation: Überprüfung, ob ein spezielles Allergen, dessen Rolle als Verursacher eines Asthma man nicht sicher einschätzen kann, eine Obstruktion auslöst oder nicht. Diese Untersuchung wird nur in Ausnahmefällen gemacht und kann meist durch die nasale Provokation ersetzt werden, die einfacher, schneller und weniger belastend ist.

c) arbeitsplatzbezogene Provokation (AIT): >> zur Praxisbesonderheit AIT