Dr. med. Hans-Martin Ulmer | Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Physikalische und Reha-Medizin | Allergologie und Umweltmedizin | Lungen- und Allergiepraxis Lahr

Lungenfunktion

a) Bodyplethysmographie
Messung des Atemwiderstandes (ist entscheidend für den Kraftaufwand zum Atmen bei Asthma, chronischer Bronchitis, COPD) und der krankhaften Veränderung des Lungenvolumens (z.B. "Blählunge" = Emphysem oder "Lungenschrumpfung" = Fibrose). Für eine genaue Diagnose ist diese Untersuchung unentbehrlich.

b) Spirometrie
Messung der verfügbaren Atemvolumina (Vitalkapazität, Sekundenkapazität) und der Atemflüsse (die Geschwindigkeit, mit der ein Atemvolumen ein- und ausgeatmet = "ventiliert" werden kann).

c) Atemmuskelkraft (P 0,1/Pmax)
Maximalkraft der Atemmuskulatur, einmal bei der Einatmung (Pi max), und einmal bei der Ausatmung (Pe max). Diese Kraft kann man als "PS-Zahl" der "Atempumpe" ansehen, welche das notwendige Atemminutenvolumen bereitstellen muss. Die Atemmuskelkraft wird ins Verhätnis gesetzt zum Kraftaufwand bei Ruheatmung (P 0,1), welcher zum "Luftholen" notwendig ist. Das Empfinden von "Atemnot " wird meist durch einen überhöhten
Kraft- A u f w a n d im Verhältnis zu den Kraft- R e s e r v e n verursacht.